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BioLoad - Biologisch induzierte Lastkollektive und deren Schadwirkung auf Materialien und Offshore-Sensorapplikationen

Aufgrund des großen ökonomischen und technischen Potenzials verspricht die Offshore Windenergie ein wichtiger Zukunftsmarkt zu werden (Henderson et al., 2003). Bedingt durch die Tatsache, dass Wartungs-, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten zeit-  und vor allem kostenintensive Vorgänge darstellen, besteht die Notwendigkeit einer zuverlässigen strukturellen Bauwerksüberwachung (Structural Health Monitoring). Mit Hilfe adäquater Sensortechnik kann eine ereignis- und statusorientierte Überwachung bewerkstelligt werden. Resultate wären eine

  • Reduktion der Wartungs- und Instandhaltungskosten
  • Reduktion der Ausfallzeit durch Weiterentwicklungen bei der Funktionalität und Haltbarkeit von Offshore Windkraftanlagen.

 

Ein zuverlässiges SHM-System kann hingegen nur wirksam eingesetzt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Sensorik über eine Betriebslaufzeit von 20 Jahren zuverlässig und fehlerfrei arbeitet. Im Rahmen eines Forschungsauftrages des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) verfolgt das IMARE das Ziel, den biologischen Einfluss auf die Offshore-Materialien und Sensorapplikationen zu messen.

Sensortechnik und strukturelle Bauteile unterliegen in Offshore Bereichen einem vielfältigen, biologisch induzierten, Einfluss. Bereits kurz nach der Exposition im Meerwasser beginnen planktische Mikroorganismen mit der Besiedlung der Oberfläche. Das Ergebnis ist eine komplexe und diverse Lebensgemeinschaft aus Bakterien, Algen und anderen Mikroorganismen, die noch dazu einem stetigen Wandel unterzogen ist.

 

Henderson, A. R., Morgan, C., Smith, B., Sørensen, H. C., Barthelmie, R- J., Boesmans, B. (2003): Offshore Wind Energy in Europe - A Review of the State-of-the-Art.” Wind Energy, Vol.:6 Issue 1: 35-52.

 

 

 

Der Forschungsauftrag wird erfüllt im Rahmen von MultiMaT, Fraunhofer Innovationscluster Multifunktionale Materialien und Technologien. Der Fraunhofer Innovationscluster wird gefördert durch das Land Bremen und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE 2007-2013.

EUROPÄISCHE UNION: Investition in Ihre Zukunft - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung.

 

 


 
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