Bildgebende Systeme
Anhand aufgenommener und abgeleiteter Parameter werden Informationen ortsaufgelöst visualisiert. Neben der Detektion dispergierter Partikel in Flüssigkeiten ist ein weiterer Schwerpunkt die Klassifikation von Objekten durch numerische Merkmale.
Forschungsschwerpunkte liegen hier auf den physikalischen und technischen Anforderungen der Bildgewinnung, sowie der Integration von weiteren Prozessparametern. Hierfür steht eine breite Auswahl an Kamera- und Beleuchtungstechnologien zur Verfügung. Je nach Anwendungsgebiet werden unterschiedliche Techniken kombiniert und mit weiteren Sensoren ausgestattet. Je nach Bedarf werden auch Sonderanfertigungen entwickelt So können beispielsweise Gas- und Ölleckagen quantifiziert, oder Kleinstlebewesen in der Wassersäule ortsaufgelöst identifiziert werden. Auch die Untersuchungen von Objektmerkmalen (z.B. Zählung der Jahresringe von Otolithen zur Altersbestimmung von Fischen) kann automatisiert werden. Zudem können Dauermessungen von Sedimenttransport in Küstenbereichen oder Flüssen mit Strömungsmerkmalen kombiniert werden, um Änderungen der Uferlinie aufzuzeigen. Umfangreiche Code-Bibliotheken zur Datenauswertung ermöglichen hierbei eine schnelle Verfügbarkeit der aufgearbeiteten Daten.
Für kontaminierte oder schwer zugängliche Orte bieten unsere Systeme autonome Modi und Netzwerklösungen, die einen ferngesteuerten Einsatz erlauben. Dies ermöglicht z.B. den Einsatz auf Remote Operated Vehicles (ROVs) in der Tiefsee.
Forschungsthemen umfassen im Einzelnen:
- Optimierung von Kamera- und Beleuchtungstechnologien
- Unterscheidung dispergierter Partikel in Flüssigkeiten
- Unterscheidung von Objekten durch numerische Merkmale
- Bezug zu weiteren Prozessparametern
- Automatische Messungen in autonomen Systemen


